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Kategorie: Helden des Alltags

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Helden des Alltags

Moderne Mythen, Filme oder Nachrichten liefern uns Helden zur Identifikation und als Leitsterne.

Egal, ob Fiktion oder Realität, unsere Helden und Vorbilder zeigen uns den Weg in eine bessere Welt.

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Wie Harry Potter die Welt retten kann (nur durch das Lesen!)

Ja, es mag ein wenig übertrieben klingen! Durch lesen die Welt retten?

Plödsinn! (<– Ja, Absicht!)

 

lesen macht schlau
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Aber das ändert nichts daran, dass dennoch viel Wahrheit dran ist.

Wir Menschen leiden aktuell weltweit unter fehlendem Verständnis und Dummheit.

Glaubst du nicht?

2 Wörter: Trump und AfD.

Überzeugt?

Falls nicht, brauchst du auch nicht weiterzulesen. Vergebene Müh, würde ich sagen.

Was uns fehlt (und Trump und Co. erklärt), ist:

Fehlende Empathie.

(Und da kann unser Harry tatsächlich helfen.)

Helden des Alltags, Nr. 1

Helden des Alltags. Wer das lesen kann, ist vermutlich eine Maschine! 

Ich kann so einige Dinge nicht wirklich.

Ähm, na ja, ok, VIELE Dinge.

Zumindest, wenn ihr mich fragt.

Aber diese Form der Selbstamputation hat natürlich auch so seine Vorteile (wie ein regelmäßiger Leser meines Blogs weiß, hat für mich alles zwei Seiten). Zum einen natürlich einen ganz praktischen: Was ich nicht kann, muss ich auch nicht machen. Hehe! Und dann sag noch einer „dumm“ sein wäre nicht clever.

Aber zum Anderen habe ich den Vorteil das Gute im Menschen sehen zu können. Durch meine vielen Schwächen schaue ich fast immer nach oben. Hinauf, hinauf – zu den…

… Helden des Alltags!

helden des alltags
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Ich liebe Helden und woraus sie gemacht sind: Ja, aus Menschen – jeder einzelne von ihnen.

Menschen, die aus meiner Sicht völlig außergewöhnliche Dinge vollbringen, die sie selbst aber gar nicht mehr wahrnehmen (können?).

Darum soll es nun gehen. Um etwas Gutes in die Welt zu bringen – in dieser Reihe der Helden des Alltags.

Held Nr. 1

Ich bewundere Leute, die bauen können. Schon immer. Ein Haus, ein Pool oder einen Bücherschrank – ganz egal. Ich selbst kann und will es nicht.

Held Nr.1 kann das – und noch viel mehr!

Ihr kennt ihn noch nicht, aber ich nun schon eine ganze Weile und wenn ich eines weiß, dann folgendes: Er ist ein Do-it-Mensch, ein Macher – voll und ganz. Ein Held, der anpackt! Und nicht nur, weil er es kann, nein, weil er es möchte. Nicht nur für sich und seine Abschlussarbeit, sondern auch für Andere, die seine Hilfe benötigen. So selbstlos, das er es gar nicht mehr bemerkt.

Held Nr. 1 hat ein großes Herz für Menschen und Tiere. Er bietet Schutz, Tatkraft und Einsatz. Kein Hindernis ist zu groß. Tiere werden auch in ihren letzten Stunden sanft gepflegt, Heizungen in mühevoller Kleinstarbeit gestrichen und nebenher die Arbeit und das Studium gewuppt. Kein Problem. Irgendjemand muss ja vorangehen. Das ist Held Nr. 1.

Er kann mit Menschen umgehen, wie kein Zweiter und bringt fröhliche Stimmung bis in den tiefsten Keller Ostwestfalens, wo die Leute sich zum Lachen treffen. Spaß und Heiterkeit gehören für ihn zum Leben dazu. Auf die eigenen Kosten? Da ist er ehrlich: Wo ist das Fettnäpfchen?

Dennoch hat alles Hand und Fuß. Ein Blick fürs Detail, das seines Gleichen sucht. Ein Designer in der Brust, der das Schöne sehen und lieben kann.

Ein Poet mit singendem Herzen. In der Bildkomposition, wie der Musik: Beats, Bass und Rap ’n‘ Roll. Er brennt für seine Leidenschaften, auch wenn Babylon mal dran glauben muss. Keine Scham und keine Furcht brechen seinen Enthusiasmus für das, was ihn und uns verbindet, egal, ob Podcast oder Laserschwert.

Ein Held, von dem wir lernen können, was Hingabe, Verantwortung und Ehrlichkeit bedeuten.

Und wenn wir ganz viel Glück haben, wird dieser Held eines Tages unseren Kindern mit seinem Leuchtfeuer den Weg zeigen. Direkt an McDonalds vorbei.

Das kann er doch! Unser Held Nr. 1.

(Achtung Wortspiel:)

go (k)real*!

P.S. Alles Gute zum Geburtstag!

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*“real“ wird englisch gelesen, wie das vorangestellte „go“!

Barney, Marshall oder Ted?

Aufgepasst, meine Damen und Herren!

BREAKING NEWS!

Nun ist es soweit. Jetzt kommt die langersehnte Antwort auf die nicht gestellte Frage, die uns alle beschäftigt und alles verändert:

Barney-Marshall-Ted

Barney, Marshall oder Ted?

*Captain Unsicherheit* – Der postmoderne Superheld!

Jo, blöder Name und etwas sperrig und so. Aber wann war Unsicherheit je wirklich hip oder sexy? 😉

Richtig. Gar nicht.

Eigentlich ist Unsicherheit nur „blöd“ (Euphemismus! 😉 ). Man ist gewissermaßen die Nebenfigur im eigenen Leben. Frei unter dem Motto: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

Spezialfähigkeiten: Inkompetenz und Zweifel.

Bis jetzt.

Auftritt *Captain Unsicherheit*!

[An dieser Stelle wird demnächst ein wunderhübsches Bild dieses Superhelden erscheinen, befindet sich momentan in der Prä-Produktionsphase, Erscheinungsdatum: ungewiss.]

Und nein, *Captain Unsicherheit* kann nichts wirklich besser als du (falls du zu den unsicheren Menschlein gehörst). Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Er kann tatsächlich etwas…

…gerade, WEIL er unsicher ist!

Tada, Breaking News! Neugier geweckt? Dann dranbleiben! (Bitte auch, wenn noch keine Neugier da ist! 😉 )

Alles Liebe zum Muttertag, liebe Mama

Es gibt viele Dinge, die oft zu wenig gesagt werden und ein Wort gehört immer dazu: Danke.

Danke, Mama.

Danke dafür, dass du deinem Sohn Verständnis entgegen bringst, auch wenn längst kein Verständnis mehr gerechtfertigt wäre.

Danke dafür, dass du es immer wieder schaffst mich selbst und meine Sicht der Dinge zu erweitern.

Danke auch für den einen oder anderen Tritt in den Hintern zur rechten Zeit, der nur zu selten wirklich wertgeschätzt wird, obwohl es mehr als notwendig war.

Danke für all deine Sorgen und Bedenken, zeigen sie doch mehr als alles andere, was dir deine Familie wirklich bedeutet.

Danke für deine Unterstützung vor allem in den dunkleren Zeiten des Lebens.

Und einen ganz großen Dank von Herzen, dass du mich an das Lesen herangeführt hast und mir so unendlich viele Welten eröffnet hast. Auch deshalb bin ich jetzt da, wo ich bin.

Vielen Dank für alle diese Dinge, die normalerweise im Alltag unerwähnt bleiben und bisher geblieben sind.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag. 🙂

Dein Ältester

Was können wir von *Captain* Jack Sparrow lernen?

Zuerst ein kurzes Vorwort: Ich möchte meine Texte gerne optimieren. Für’s Web. Kürzere Posts, dafür mehr davon. Mehr so Twitter-like. Und für die vielen Eher-wenig-Leser da draußen. Seid willkommen! 😉

Aber (man denke an würzige Kürze!) zurück zum Thema.

Was können wir von *Captain* Jack Sparrow lernen?

Etwas mehr Rum trinken?

In der Karibik gibt es tolle Strände?

Mehr Eyeliner benutzen?

Nee, besser!

Der moderne Mythos von Eis und Feuer

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So, der März ist nun vorbei und ich habe es geschafft keinen einzigen Beitrag in diesem Monat zu verfassen. Schande über mich!

Was habe ich stattdessen gemacht? Zum Beispiel habe ich mich tiefer in meine neue Lieblingsreihe von George R.R. Martin reingelesen: Das Lied von Eis und Feuer.

Witziger weise könnte ich ebenso meinen Monat März bezeichnen. Die erste Hälfte war geprägt von Eis und Winter (Heimat), die zweite Hälfte von Sonne und Wärme/Feuer (Urlaub im Süden).

Da ich mich ja gerne mit modernen Mythen beschäftige, ist Martin mit seinem genialen Werk natürlich ein nahe liegendes Thema. Sein Roman (und die darauf basierende Serie „Game of Thrones“) ist gespickt mit mythischen Symbolen. Es ist ein Werk, das von seiner Komplexität und Gedankenkraft mit einem Tolkien mithalten kann. Alleine die Auflistung aller Personen und Häuser am Ende jedes Romans erstreckt sich über 60 Seiten! Ohne Zweifel hat Martin eine eigene kleine Welt erschaffen, die viele Leser und Zuschauer fasziniert.

Natürlich hat der Erfolg viel mit Werbung und Merchandising zu tun (ich bin zum Beispiel erst durch die Fernsehserie auf die Bücher aufmerksam geworden). Aber ich beschäftige mich lieber mit den weniger offensichtlichen Gründen: Den Mythen.

Du, ein Held

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Ich habe ja schon etwas zu der Heldenreise geschrieben und versprochen weiter auf die Bedeutung der Heldenreise auch abseits von Phantasie und Fiktion einzugehen.

Ich möchte die Kernaussage dieses Mal ganz an den Anfang stellen und sie lautet:

Du (egal, wie groß, schlank oder alt) bist genauso ein Held, wie ein Harry Potter, ein Frodo Beutlin, ein Luke Skywalker oder irgendein anderer  Held, der dir imponiert.

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Warum?

Der Monomythos der Reise des Helden ist universell. Es ist eine Struktur für das Lernen an sich. Eine Metapher für die Entwicklung eines Menschen. Man schaue sich nur mal die biographischen Geschichten realer Helden an, wie Steve Jobbs, Bill Gates, J.K. Rowling oder einem Cristiano Ronaldo (der aus ärmsten Verhältnissen stammt). Sie alle symbolisieren in gewisser Weise die allgemeingültige Struktur der Heldenreise. Das sind moderne Mythen. Als „Beweis“ für ihre Wirkung möchten ich auf ihren Bekanntheitsgrad verweisen (klar, durch die Medien gefördert, ja, aber warum können die Medien diese Geschichten so breit treten? Weil diese Geschichten bei den Lesern und Zuschauern ankommen!). Diese Geschichten bewegen Menschen, weil ein jeder Mensch im Grunde ähnliche Probleme, Konflikte und Prüfungen zu durchleben hat. Und jeder Mensch möchte wissen, ob das Ende seiner Geschichte gut ausgehen kann und sucht Hilfe und Inspiration. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Inspiration nun aus der realen Welt stammt (Rowling und Co.) oder aus fiktionaler Literatur (Harry Potter und Co.).

Aber kommen wir zu der Heldenreise und ein paar Beispielen.

Die Reise des Helden

Jeder hat schon einmal von der Reise des Helden gehört oder gelesen, sie im Film betrachtet oder sogar selbst erlebt. Manchmal ist uns das jedoch gar nicht wirklich bewusst.

Ich bin zum ersten Mal in Berührung mit der Heldenreise gekommen, als ich während meines Bachelor-Studiums ein Seminar zur qualitativen Medienanalyse besuchte. Dort tauchte der Name Joseph Campbell auf.

Campbell hat seine Finger mit im Spiel, wenn es um „Star Wars“ geht (das hat George Lucas sogar zugegeben). Aber Campbell steckt auch in „Herr der Ringe“ oder in den Comic-Verfilmungen von Marvel. Ich habe Campbell allerdings über „Harry Potter“ kennengelernt. Denn Harry Potter’s „Stein der Weisen“ wurde damals in dem Seminar mithilfe der Heldenreise qualitativ analysiert.

Die zwei Giganten des Weltfußballs

So, das ist erst mein zweiter Beitrag zum Thema Fußball. Der erste Beitrag hatte mit Fußball ja auch nur am Rande zu tun, siehe hier. Und da das runde Leder und das Spielchen ja einen beträchtlichen Anteil an meinem Leben(swerk) hat, „muss“ ich nun ein bißchen dazu schreiben.

Viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom (oder nach München oder London – je nachdem, an welchem Ort gerade das Champions League Finale ausgetragen wird), doch es scheint momentan zwei erfolgreiche Modelle zu geben, die um den totalen Triumph streiten:

Den Mourinho- und den Guardiola-Style.

In gewisser Weise sind das zwei entgegengesetzte Philosophien: Individuum und Power vs. Kollektive Kontrolle und Tiki-Taka. Also die besondere Fähigkeit von Einzelspielern vs. eine harmonische Gemeinschaft. Real Madrid gegen Barcelona. Klar.

Doch dahinter steckt mehr…