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Was hast du in den letzten 12 Monaten über dich gelernt? (Frage 63)

Tja, was hab ich gelernt? Wie sich während des Schreibens herausgestellt hat: So einiges!

Vom Job über die Frauen bis hin zur inneren Muskelkraft. Interesse geweckt?

Egal, trotzdem weiterlesen! Ist für einen guten Zweck, so viel sei schon mal verraten…

gelernt
Quelle

*Trommelwirbel*

Frage 63: Was hast du in den letzten 12 Monaten über dich gelernt?

Gerade in den letzten 12 Monaten habe ich so einiges über mich lernen können. Und, natürlich, macht das nicht immer nur Spaß. Aber muss leider sein, ob man will oder nicht. Die Frage ist daher sehr gut, denn sie gibt mir die Chance zu reflektieren, dass ich aus jeder noch so doofen Sache etwas lernen kann. Und sei es nur zu sehen, wie etwas NICHT geht.

Dazu vielleicht mal wieder eine nette Liste?

Ja?

Alsoooooooo, ich packe meinen Koffer und… äh, nein: … habe über mich gelernt:

… was ich eigentlich (wirklich) will.

Eine liebevolle Beziehung.

… was ich brauche (auf die Arbeit bezogen).

Ein Team. Ich dachte immer, dass ich ein Einzelkämpfer bin oder sein müsste. Das ich eben “anders” sei. Aber ich habe gemerkt, dass ich viel entspannter und selbstbewusster in einem Team arbeiten kann und sich dort meine wahren Stärken verbergen. Ich kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen und vermitteln. Etwas, was tatsächlich nicht so selbstverständlich ist, wie ich immer angenommen hatte.

… einen Hinweis, wie und wo ich leben möchte.

Dort, wo ich jetzt lebe oder vielleicht mal in der Nähe vom Meer (Sylt). Aber definitiv nicht in der Stadt! Ich mag das ruhige Leben. New York mag für viele der Traum schlechthin sein. Für mich definitiv ein Albtraum!

… wie ich mich zum Schreiben motivieren (lassen) kann.

Wenn ich für andere Menschen schreiben kann, in welcher Art und Weise auch immer. Um ihnen eine Freude zu bereiten, sie zu informieren oder sonst etwas. Für mich alleine? Ne, das funktioniert (noch) nicht. Also: Je mehr Leute sich finden, die gerne und oft meinen Blog lesen, desto schneller werde ich wohl schreiben. Und falls ich Kommentare unter diesem Beitrag finde (von meinen treuen Leser- und Leserinnen!), geht das wohl auch NOCH schneller mit dem Schreiben. So entsteht (meine) Motivation, wie ich gelernt habe.

… was ich nicht will.

Mich verstellen. Das ist was anderes als diplomatisch sein, was ich gerne mache. Ich möchte aber zu mir, meinen Fehlern und Meinungen stehen. Schwer genug!

… (mindestens) eine Sache, worin ich mich verbessern kann.

Kritik annehmen. Ja, Kritik stinkt! Und zwar zum Himmel. Aber eigentlich ist immer mindestens ein Hauch von Wahrheit dran. Also: Ruhig bleiben. Und spätestens den nächsten Tag noch einmal darüber nachdenken, ganz entspannt. Kritik bietet nun mal sehr viel Entwicklungspotenzial! Nur leider mit einer äußerst wenig schmackhaften Broccoli-Verpackung.

Ausdauer wäre auch etwas, dass ich sicher noch optimieren kann, gerade bei den unangenehmen Dingen des Lebens, wie Abschlussarbeiten schreiben.

… eine Sache, die jeden Erfolg bei Frauen torpedieren kann.

Gnah! Ich habe eigentlich wenig Lust darüber zu schreiben. Und ein bisschen was, habe ich ja auch schon hier geschrieben. Aber ich müsste noch (mindestens!) eine Sache ergänzen: Man(n!) sollte NIEMALS den Ted Mosby machen. NIEMALS! Und dabei meine ich gar nicht mal die Extremform, die er gewählt hatte. Auch schon ein kleiner Ted sollte nach Möglichkeit immer und jederzeit verhindert werden. Daher Pflichtlektüre: How i met your mother.

… was das Wertvollste am Studieren ist.

Kontakte zu knüpfen! Die Inhalte sind schön und wichtig und am Ende gibt es das fette Stück Papier mit einer Note drauf, was du durch die Weltgeschichte mailen kannst, um an einen Job zu kommen. Aber was dich viel weiter bringt (auch um einen Job zu bekommen): Kontakte. Menschen, die mit dir auf einer Wellenlänge sind, bringen dich privat um Meilen voran! Aber eben auch beruflich. Und wo kannst du besser Leute finden, als an der Uni, wo alles frei und locker ist und Menschen in deinem Alter und mit deinen (Studien-)Interessen vereint sind?

… wie man sich selbstständig machen kann.

Ist gar nicht so schwierig. Einmal mit dem Finanzamt telefonieren, ein Youtube-Video schauen, wo erklärt wird, wie der Monster-Antrag ausgefüllt wird, Monster-Antrag ausfüllen, abschicken und fertig! Hatte ich mir immer schwieriger vorgestellt.

… wie man mit überraschenden (und besch…eidenen) Situationen umgehen kann.

Ja, böse Überraschungen gehören dazu, nicht immer müssen es Krankheiten sein, aber verhindern kann man sie nicht. Was jedoch hilft: Die Ruhe bewahren! Ein paar Mal tief ein- und ausatmen. Vielleicht auch noch einmal. Dann sieht die Welt gleich schon anders aus. Ich weiß, dass das nicht für jeden gilt oder klappt, aber mir hilft es und es funktioniert. Zumindest besser als in Panik zu verfallen. Und ja, wurde in der Praxis getestet.

… dass ich enorme Stärke in mir habe und in gewisser Weise mehr geschafft habe, als ich mir je zugetraut hätte.

Das hat nichts mit Muskelkraft zu tun (die habe ich immer noch nicht!). Aber ich habe es tatsächlich hinbekommen hier auf diesem Blog (in einer gewissen Öffentlichkeit) durch diese Challenge sehr offen und frei zu schreiben. Bis vor ein paar Jahren wäre das komplett undenkbar für mich gewesen! Man kann es auch an meinen allerersten Beiträgen hier erkennen. Da ging es noch viel mehr um allgemeine Theorien und Blabla, selten um mich und wenn auch eher nur um oberflächliche Sachen. Für mich ist das ein großer Beweis von Stärke geworden, dass ich da so “einfach” drüber schreiben kann, auch wenn es nie jemand lesen sollte! Denn: Ich habe gewisse Dinge nicht nur für mich selbst erkannt, was oft schwer genug ist, sondern auch den Mut gehabt diese, doch teilweise sehr peinlichen Dinge, zu teilen.

Da bin ich also schon etwas stolz auf mich!

Innere Muskelkraft und so. *grins*

Vielleicht hast du ja auch etwas gelernt? Dann kannst du mir gerne schreiben. Hilft mir ebenfalls als Schreibmotivation und ist daher auch für einen guten Zweck!

Published inIn 85 Fragen zu dir selbst

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