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Kategorie: In 85 Fragen zu dir selbst

Ich beantworte ehrlich 85 Fragen zu mir und meinem Leben. Warum? Um mich besser kennenzulernen. Und du kannst dann lesen, wie das funktioniert.

Was steht zwischen dir und deinem Glück? (Frage 10)

Casino. Die Würfel wirbeln durch die Luft.

glück
Quelle

Und dann sind die Würfel gefallen, wie Cäsar es vorausgesehen hat.

Glück gehabt?

Oder eher nicht?

Ist DAS Glück? Oder doch eher „Zufall“?

Meist hat Glück nichts mit Würfeln oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen zu tun (Ja, Mathe, wir brauchen dich nicht!), auch wenn wir es oft glauben. Das bedeutet aber auch: Uns steht keine Würfel-3 im Weg, wenn wir auf der Suche nach Glück sind.

Sondern etwas Anderes.

Also… *Trommelwirbel*

Wonach sehnt sich das Kind in dir am stärksten? (Frage 8)

Yeah, heute geht es um den Baby-Mystoriker! Also als er noch klein war. Ok, um fair zu sein, er ist immer noch klein (im physischen Sinne). Das wird sich auch nicht mehr ändern. Statistisch gesehen schrumpft man ja ab nem gewissen Alter nur noch. (Trotz Fruchtzwergen!)

Nein, es geht natürlich um das geistige „klein“. Ähm, nein, ich meine nicht „dumm“, denn dumm ist, wer dummes tut, wie wir von Forrest Gump gelernt haben. Und was wir tun, können wir beeinflussen.

Können wir aber auch beeinflussen, wonach wir uns sehnen?

Wir können es vielleicht versuchen. Ich hab es auch versucht! Immer und immer wieder. Ich hatte meine Gründe dafür. Hat es geklappt?

kind
Quelle

Ich konnte es mir sicher einbilden. Aber es gibt ja noch das liebe Unterbewusstsein. Und ich glaube da sammelt sich alles an, was wir so schön verdrängen und nicht wahrnehmen wollen. Und wird das Glas zu voll… dann läuft es über. Bis ins bewusste Leben. Was dann passiert? Du kannst es dir denken: Alles ist möglich, Krankheiten und Unzufriedenheit jedoch wahrscheinlich.

Also fragen wir am besten die Person, die am besten weiß, was sie will: Unser inneres Kind.

*Trommelwirbel*

Ist das, was du tust, das, was du tun willst? (Frage 7)

Diese Frage ist gut, richtig gut!

Sie fragt danach, was DU willst (wonach du dich immer richten solltest, wenn du es irgendwie kannst).

Das hat zwar auch was mit Egoismus zu tun (böse, böse, böse!). Aber nur vordergründig. Denn, wenn du der Mensch bist, der du sein möchtest, dann verbesserst du auch automatisch das Leben von all den anderen Menschen um dich herum. Und sei es auch nur, dass du für einen von ihnen ein Vorbild bist.

Auf jeden Fall verbreitest du aber gute Laune (das haben Menschen so an sich, wenn sie sich wohlfühlen!) und das schadet nie. Denn mit Humor ist alles leichter und macht mehr Spaß.

Und gleichzeitig fragt die Frage (ja, eine Doppelung!) nicht nach dem Ziel, sondern dem Weg.

Wege sind gut, weil sie alle nach Rom führen und man darauf spazieren gehen kann. Wie zum Beispiel auf dem Bild da unten, wo ich gerade auf Sylt bin… (auch wenn ich natürlich nicht zu sehen bin, irgendwer muss das Foto ja gemalt haben!).

was du tun willst
Quelle

Heute geht es also um Willen und Wege. Meinen Willen und meinen Weg.

Reicht das als Einleitung? Ich glaube ja. Oder?

Ansonsten einfach melden, in einem netten Kommentar oder so.

Aber jetzt geht’s erstmal ab mit… *Trommelwirbel*

Wann hat sich dein Leben angefühlt wie ein Abenteuer? (Frage 6)

Abenteuer.

Ein großes Wort. Sehr groß.

Meist zu groß. Zumindest in meiner gemütlichen Alltagswelt in der ich die Waffe der Verdrängung schmiede. „Sehr effektiv sie ist“, würde ein weises grünes Männchen sagen.

Aber eigentlich ist es nicht meine Waffe, auch wenn ich mich oft mächtig fühle, wenn ich so alles ‚im Griff‘ habe (eine herrliche Illusion!). Die Waffe gehört dem Schweinehund. Meinem Schweinehund.

Diesem elendigen Biest!

Kann er mich nicht mal in Ruhe lassen? Verdrängen ist ja schön und gut, aber eigentlich müsste ich doch noch…

Eigentlich. Das Lieblingswort meines Schweinehundes. Denn EIGENTLICH ist es doch gerade ganz gemütlich hier, warum anstrengen? Arbeit und Pflicht sind doch viel zu mühsam. Gönn dir doch mal was!

Der liebe Schweinehund will mich ja auch nur schützen. Hauptsächlich vor unschönen Dingen.

Aber manchmal muss man an dem Unschönen vorbei – zu dem Wunderschönen.

Falsch.

Immer! Ohne Fleiß, kein Preis. Ohne Unwissen, kein Wissen. Ohne Einsatz, kein Erfolg.

Also: Ab ins wunderschöne Abenteuerland!

abenteuer
Quelle

Mit folgender Frage:

Was ist deine Leidenschaft? (Frage 5)

Hm, was ist deine Leidenschaft?

  1. Gedanke: Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeein! (DIE Frage, die mich schon mein halbes Leben begleitet!)
  2. Gedanke: …….. *biep* ….. *biep ……….“biiiiiiep*
  3. Gedanke: Hau irgendeinen hochphilosophischen Sche- äh Kram raus!
  4. Gedanke: Ok, ok, ruhig Blut, wird schon. Starte einfach mit ’nem Bild!

Gute Idee!

Wenn ich also bei pixabay (meinem Lieblingsbilderlieferanten) „Leidenschaft“ eingebe, erscheinen ganz viele Blumen in verschiedenen Farben und knutschende Menschen. Ich denke nur: „oookaaaay“ *Weitersuchen*

Ah, hier:

leidenschaft
Quelle

Leidenschaft pur, nicht wahr?

Nicht wahr?

Ja, du hast Recht, irgendwie versteckt sich die Leidenschaft dort auf dem Bild.

Aber ich kann sie sehen! Oder, na ja, „hineininterpretieren“. Coole Sache, oder?

Ich erkläre dir kurz, wie und wo du sie finden kannst – mit einer Frage: Warum hat jemand die Steine dort in dieser Form hingepackt?

Antwort: Leidenschaft. Sonst macht man sowas nicht. Wieso auch? Kann eigentlich nur ein Künstler gewesen sein (oder Mutter Natur, vielleicht), beide kennen sich jedoch hervorragend mit Leidenschaft aus.

Bleibt nur noch eine Frage ungeklärt… *Trommelwirbel*

Wie fühlt sich Liebe an? (Frage 4)

Weiter geht es mit der Challenge!

Ja, wie fühlt sich Liebe an?

Zu meinem Leidwesen lese ich mir die Fragen nie so wirklich im voraus durch (du findest sie aber hier oder hier im Text). Es erhöht zwar die Spannung, aber so werde ich dann doch ab und an wohl überrascht werden.

Wie jetzt.

Schon wieder „Liebe“? Gnah!

Da hab ich doch gestern schon zu geschrieben!

Naja, Challenge wurde accepted, kein Ausweg zu finden.

Also…*Trommelwirbel*

Liebst du dich? (Frage 3)

Heute geht es darum: Liebst du dich? Und das warum!

liebe
Quelle

Bevor es losgeht mit der „Liebe“, nochmal eine kleine Rekapitulation:

Ich nehme an einer Challenge teil zu dir ich von mir -höchstselbst- herausgefordert worden bin. Eine Challenge von 85 Fragen, die ich beantworten möchte. Jeden Tag eine. Gestartet ist das Spektakel am 04.02.2016 (vorgestern von heute aus gesehen). Und geht dementsprechend bis…

… ach Mathe stinkt! Kann jeder selbst ausrechnen oder sich überraschen lassen!

Teil 1 findet ihr hier.

Teil 2 findet ihr nicht dort, sondern hier.

Ich hoffe alles ist cool und übersichtlich?

Ja? Ihr seid heiß auf die sehr homo-erotische Frage von heute (no offence! Bin wirklich sehr tolerant!)?

Dann los… *Trommelwirbel*

Wie würdest Du Dein Leben beschreiben? (Frage 2)

Das große Thema Reflexion. Es schwebt natürlich über dieser ganzen Challenge.

Was es bedeutet?

In erster Linie: Nachdenken. Über mich selbst.

nachdenken
Quelle (Ja, das ist natürlich mein Körper!)

So einfach und doch so schwer.

Wir haben nämlich immer ein Brett vor dem Kopf und sehen nur einen kleinen Ausschnitt der großen weiten Welt.

Zudem tragen wir immer eine Annahme mit uns herum. Immer von früher. Als Hans-Peter damals XY gesagt hat. Auch wenn wir es vielleicht abgestritten haben. Aber wir haben es uns gemerkt: XY war geboren.

Ja, denn vielleicht hatte Hans-Peter doch Recht?

Stück für Stück basteln wir so unsere X und Y zusammen bis A und Z auch da sind. Und der Rest dazwischen. Wir nennen das dann „Identität“. Ich bin so! Und nicht anders.

Und dann? Gewonnen?

Nein. Reflexion ist das eine, was uns immer bleibt und nie aufhört. Naja, zumindest bis die Urne kommt.

Aber bis dahin wandeln wir uns. Mal sind wir tatsächlich XY – zu Hause oder auf Toilette. In der Schule vielleicht aber nicht. Oder bei der besten Freundin. Wir sind niemals „fertig“.

Dennoch lohnt es sich ab und an bei sich vorbeizuschauen und zu fragen:

Bin ich eigentlich noch der, der ich sein wollte?

.

Aber genug der Blabla-Philosophie.

Kommen wir zu… *Trommelwirbel*

Wer bist du? (Die große Challenge und Frage 1)

Wer bist du?

wer bist du?
Quelle

Zugeknöpft – Viel zu lange und viel zu hart.

Warum eigentlich? Aus Angst und Scham, vermutlich. Was hat es mir gebracht? Eigentlich gar nichts, außer Frust, Verstecken, Peinlichkeiten und Schutzmauern.

Was eigentlich doof ist, denn wie willst du jemanden finden, der dich akzeptiert, wenn du es selbst nicht machst und so tust als wärst du jemand anderes? Dann sehen doch alle Menschen nur diesen anderen komischen Typen, den du verkörpern willst und falls dann doch jemand diesen komischen Schausteller-Typen mögen sollte (was ja nicht ausgeschlossen ist!), dann mag er/sie auf jeden Fall nicht dich, wie du wirklich bist, sondern den Schausteller. Irgendwie… unbefriedigend (Note 6), oder?

Gelernt habe ich also, dass es wichtig ist sich zu öffnen. Weil man dann besser mit sich selbst klar kommt, aber auch mit Anderen, zumindest öffnet man das Tor für Freundschaften. Nur so kannst du wirklich jemanden finden, der dich mag und den du magst. Nur so können wirkliche Freundschaften entstehen. Zwischen Menschen – und nicht zwischen Schaustellern.

Doch handle ich wirklich so, wie ich immer gerne schreibe, schon fast predige? Sind wir nicht alle bessere Ratgeber als Macher? Wissen wir nicht alle, dass du sie/ihn einfach verlassen oder ansprechen, ein paar Kilo abnehmen oder endlich mal „aktiv“ werden musst? Ach, deinen Job musst du natürlich auch nur einfach kündigen, wenn er dir keinen Spaß macht! Zack, erledigt! Der Nächste bitte?!

Ja, immer leichter gesagt als getan. Ratschläge verteilen ist einfach und macht daher meist auch Spaß. Man selbst ist ja in dem Fall der „Stärkere“, der akurate Weisheiten von sich werfen kann und die Menge jubelt.

Auch wenn es natürlich nicht so funktioniert, so sind die Ratschläge doch nicht per se schlecht! Wir können sie aber besser machen – mit Magie!

Na ja, nicht ganz.

Wir müssen nur unsere eigenen Ratschläge umsetzen. Unsere eigene Medizin schlucken. Wenn wir das nicht können oder wollen, dann vertrauen wir unserem eigenen Ratschlag nicht. Und wieso sollte das jemand anderes tun?

Genau.

Deshalb wage ich ein Experiment. Für mehr Offenheit, egal wie „dumm“ das für manche Menschen erscheinen mag.

Ich beantworte in den folgenden Wochen und Monaten jeden Tag eine Frage.

Welche Fragen?

Ihr findet meine Inspiration hier. 85 Fragen sind es.

Und die erste Frage ist folgende: