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Richtig entscheiden: Was fällt dir schwerer als anderen? (Frage 69)

Das ist immer schwierig zu entscheiden, nicht wahr?

Was fällt dir besonders schwer?

Naja, vielleicht beschäftigen dich auch andere Probleme oder du bist perfekt? In dem Fall: Glückwunsch! Fand Roboter schon immer cool!

Falls DU kein Roboter bist: Schon mal über die Frage nachgedacht?

Vielleicht interessiert dich ja, was ich zu dem Thema zu sagen habe…

richtig entscheiden
Quelle

*Trommelwirbel*

Frage: Was fällt dir schwerer als anderen?

Mich für etwas zu entscheiden.

Zumindest, wenn es um etwas Bedeutenderes geht.

Mit Essen ist es nicht so schwierig, da weiß ich meist, was ich will (oder nicht essen kann).

Viel schwieriger ist es jedoch, wenn ich etwas entscheiden soll, was eine gewisse Tragweite hat. Also, ob ich mich für etwas engagieren möchte? Womit ich mein Geld verdienen oder was ich studieren mag? Gute Frage, nächste Frage!

In den meisten Fällen treffe ich keine Entscheidung. Ich nenne das “Flow”: Gucken, was andere sagen und den Rest auf mich zukommen lassen. Wenn es sich dann nicht komplett falsch anfühlt, mache ich es.

Oder ich habe dann inzwischen auch schon gar keine andere Wahl mehr! Manche Optionen sind einfach so ausgelaufen, während ich überlegt habe. Dann kann ich “Schicksal!” rufen und bin froh keine Entscheidung getroffen haben zu müssen. (Inzwischen weiß ich jedoch, dass es unmöglich ist, keine Entscheidung zu treffen, denn keine Entscheidung zu treffen, ist bereits eine Entscheidung! Ja, hat mich auch umgehauen der Gedanke!)

Ist jedoch eher kontraproduktiv – keine Frage.

Denn es kann eigentlich nur eine Person auf dieser Welt wirklich mit Sicherheit wissen, was ich will und das bin ich.

Wenn ich das allerdings nicht entscheiden will, ist alles nur noch Zufall. Und ich muss das beste daraus machen, was ich kriegen kann.

Was unter Umständen ziemlich wenig sein kann, wenn ich Pech habe.

So war es meist.

Dachte ich.

 

Tatsächlich funktioniere ich jedoch etwas anders.

In meinem Kopf (und Bauch) geht es meist nicht darum, was ich will.

Sonder das, was ich NICHT will.

Das, was ich dann am wenigsten NICHT will, ist das, was ich dann (meist) auch tue.

Klingt komplizierter als es eigentlich ist. Ist aber ein ganz guter Kompass in meinem Leben. Für dich auch? Ich wette, dass du VIEL besser weißt, was du NICHT willst. Genauso, wie du viel besser deine Schwächen kennst, als deine Stärken. Richtig?

Mal darüber nachgedacht?

Es gibt aber auch eine Ausnahme.

Und diese Ausnahme ist ganz selten.

Was passiert dann?

Einigkeit.

Zwischen Bauch, Herz und Kopf. Alle wissen, was sie wollen – und zwar genau das Gleiche.

Dann weiß ich: Das ist nun etwas ganz Besonderes.

Published inIn 85 Fragen zu dir selbst

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