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Hier wird SELBSTREFLEXION groß geschrieben …

Schriftsteller werdenGeeignet für alle (angehenden) Schriftsteller, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

Schreibblockade, 3 große Fragen zum Weiterleiten und die Homeland-Lektion

Fakt: Ich bin ein Möchtegern-Schriftsteller und habe zu wenig geschrieben – und auch direkt die Quittung bekommen.

Ich weiß: Je mehr ich kreativ arbeite, desto wohler fühle ich mich – und umgekehrt.

Deshalb ist eine Schreibblockade schon irgendwie sehr dumm.

Schreibblockade
Schreibblockade: Manchmal sind Ideen einfach zu schnell weg …

Nur: Warum bin ich so dumm?

Vermutung: Ich habe zu viel gelesen.

Wobei das nicht ganz richtig ist.

Tatsächlich habe ich zu viel vom Falschen gelesen.

Schreiben ist für mich wie Joggen. Ich brauche schon einen Schubs Motivation, egal wie gut es sich nachher anfühlt.

Lesen sorgt normalerweise für diesen Schubs.

Normalerweise.

Wenn ich nicht das Falsche lese. Zum Beispiel Ratgeber über das Schreiben, über Gewohnheiten oder über das Thema Persönlichkeitsentwicklung.

An sich alles spannende Themen.

Ja, wirklich!

Aber: Manchmal bleibt der Inspirationsschub einfach aus.

Vermutung: Das liegt an (zu) festen Konzepten.

Inspirierende Ratgeber-Artikel gibt es genug, habe ich schließlich schon Hunderte gelesen.

Manche sind jedoch für meinen Geschmack zu „starr“. Tue dies und dann gelingt dir jenes. Mach das und dies funktioniert auf gar keinen Fall – und so weiter.

Bei solchen Texten fehlt mir Folgendes: der Spielraum.

Ich brauche Möglichkeiten, Optionen, Freiheit – eben ein bisschen was zum Spielen.

Dann zündet das Lesen die Inspiration – und die küsst das Schreiben wach.

Romane funktionieren übrigens und sind zudem auch hervorragende Ratgeber fürs Leben. Schließlich schlüpfe ich in die Haut mindestens einer anderen Person und erlebe eine ganz neue Lebenswelt voller Probleme und Herausforderungen, aber auch Lösungen und (positiven) Entwicklungen.

Und viel Spielraum zum Entdecken!

Lektion: Romane tun mir gut.

Oder Seiten, die sich explizit mit fiktionalen Welten beschäftigen, die ich bereits bereist habe. Ein Beispiel: mythcreants.com. Auch hier gibt es Ratgeber-Artikel zum Thema Schreiben, aber eben mit viel Raum zum Spielen.

Eine fast garantierte Inspiration, die Schreibblockaden vertreibt.

So sieht das Rezept gegen die Schreibblockade aus

Ich habe es bereits im oberen Teil des Artikels gezeigt: Fragen helfen gegen Schreibblockaden.

Die wichtigste Frage des Universums schlägt natürlich niemand.

Aber es gibt auch andere wichtige Fragen, die bei (Schreib-)Blockaden helfen.

Du glaubst mir nicht? Dann lies dir die 85 Fragen meiner epischen Challenge durch. Die Fragen haben diesen Blog mehrere Monate lang begleitet und ich habe sehr viel über mich gelernt.

Ich verstehe dich aber: Ich bin irgendsoein blöder Hansel, der sagt, dass Fragen toll sind.

Yeah, gibt genug Hansels da draußen im Internetz – schon klar.

Allerdings bin ich nicht der Einzige, der auf Fragen schwört, wie dieses extrem empfehlenswerte Video zeigt:

Im Video geht es nicht nur um Fragen, Weisheit, eine wundersame Geschichte der Heilung, sondern vor allem um das Thema Erfüllung.

Hast du schon genug Erfüllung in deinem Leben?

Kann man davon wirklich genug haben?

Wie du gleich feststellen wirst, wenn du die Fragen liest, ist da noch Luft nach oben.

Hier sind die 3 Fragen:

Was würdest du tun oder wer würdest du sein, wenn du …

  1. … nicht scheitern könntest?
  2. … 100 Millionen € auf dem Konto hättest?
  3. … nur noch ein halbes Jahr zu leben hättest?

Na?

Antworten schon gefunden?

Ich sage: nein.

Aber du darfst mich in den Kommentaren gerne eines Besseren belehren.

Na los!

Ich habe schon 3 Antworten, die eigentlich 1 Antwort sind:

Ich würde versuchen meinen dann herrlich freien Tag mit Lesen und kreativem Schreiben zu verbringen.

Ok, Yoda hat gesagt, dass es kein Versuchen gibt.

Also nun die verbesserte Antwort: Ich verbringe meine dann herrlich freien Tage mit Lesen und kreativem Schreiben.

Vielleicht suche ich mir auch eine Schreibgruppe, wie damals als Teenie, als mich das Schreiben im Star Wars Universum so gepackt hatte. Schreiben im Team hat für mich einen besonderen Reiz und hilft auch sehr effektiv gegen Schreibblockaden.

Ohne die 100 Millionen fehlt mir allerdings für eine Schreibgruppe aktuell einfach die Zeit, zumindest wenn ich auch mit meiner Saga vorankommen möchte.

Wichtige Notiz: Alle Angaben unter Vorbehalt. Solche Dinge ändern sich … manchmal. Aber ungewiss die Zukunft ist, wie Yoda sagt. Der Stand-Jetzt ist also der aktuell Beste. Sollte erstmal reichen.

Ach übrigens: Ich habe auch durchs Serien gucken etwas über mich gelernt!

Die Homeland-Lektion

Um zu beweisen, dass Serien-Gucken für mich kein sinnloser Zeitvertreib ist, schreibe ich nun über eine Serien-Lektion.

Notiz an dich und mich: Hey, vielleicht etabliert sich das sogar? Auch wenn ich für verlässliche Prognosen viel zu sehr aus dem Ärmel schreibe …

Zusammen mit meiner Verlobten (wollte ich schon länger mal schreiben, hehe) habe ich Homeland abgeschlossen. Und ich habe die Hauptfigur als extrem nervig empfunden. RICHTIG nervig. Deshalb frage ich mich nun: War das Absicht der Macher?

Falls nein: Was sagt das über mich aus? Gehöre ich nicht zur anvisierten Zielgruppe? Liegt nahe, wenn man stereotyp denkt: Schließlich bin ich ein Mann und „Carrie Mathison“, die nervige Hauptdarstellerin, ist eine Frau, noch dazu ne Karriere- und Powerfrau. So nebenbei: Ich bin übrigens KEIN Karriere- oder Powermann. Vielleicht liegt es auch daran?

Warum schreibe ich überhaupt darüber? Weil ich Freud und Jung glaube, wenn sie sagen, dass man sehr viel über sich selbst lernt, wenn man betrachtet, was man überhaupt nicht leiden kann.

Carrie ist für mich extrem egozentrisch, alles dreht sich, ihrer Meinung nach, um sie und sie ist die Einzige, die (immer wieder) die Welt retten muss. Sonst kann das niemand. Sie hat ja Recht, dazu ist ihr Charakter ja auch da. Es ist ihre Geschichte. Sie soll die Heldin sein. OK!

Ich bin wohl etwas zu wenig egozentrisch, um das gut zu finden.

Sage ich. Bewusst.

Mein Unterbewusstsein sagt allerdings: Du willst bloß nicht egoistisch sein und verdrängst daher diese Anteile deiner Persönlichkeit in den Keller und sperrst sie ein.

Das das nicht klappt, zeigt sich daran, dass mir Carrie gehörig auf den Zeiger ging. Sie war mir nicht egal. So GAR NICHT.

Kann meine Verlobte bezeugen.

Tut mir leid, mein Schatz. :-*

Ich bleibe aber neugierig: Was sperrst du in deinen Persönlichkeitskeller?

P.S.

Facebook und Twitter sind immer noch gebannt. Ich werde Herr meiner Zeit und das macht mich glücklich(er). Wenn du vielleicht auch noch etwas glücklicher werden willst, empfehle ich dir den Link zu den Happy Thoughts.

Was erwartet dich dort? Ein kleiner übersichtlich strukturierter, wissenschaftlich fundierter Reiseführer auf dem Weg zum Glück.

Für alle Nicht-Draufklicker: Auch dir viel Glück beim Glück und noch ein Tipp: Sei dankbar! Dann kann ich mir die Glückswünsche nämlich sparen und brauche kein schlechtes Gewissen zu haben! Hehe.

Published inSelbstreflexion

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