Thomas Mann hat wohl mal gesagt:
“A writer is someone for whom writing is more difficult than it is for other people.”
Schreiben ist harte Arbeit. Egal, wie man es dreht und wendet, um eine Erkenntnis kommt man nicht herum: Kreatives Arbeiten kostet Willenskraft. Ob es nun Schreiben, Malen oder Musizieren ist, spielt keine Rolle.
Das noch größere Problem ist aber Folgendes: Kreativität ist nicht der einzige Kunde, der gerne etwas Energie von der Willenskraft abzapfen möchte.

Gibt man bei Google „Willenskraft“ ein, geht es ruck zuck in Richtung „Willenskraft stärken“.
Scheint uns also ein sehr wichtiges Bedürfnis zu sein, sagt Google zumindest.
Daran schließt sich meine Frage an: Können wir unsere Willenskraft wirklich verbessern? (Und was hat das mit unserem Handy, Social Media und Langeweile zu tun? Oder steht das umsonst im Titel dieses Artikels?)