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Die Macht der Selbstreflexion

Die Macht der Selbstreflexion ist groß.

Dabei vergesse ich oft, dass eine Erkenntnis ein aktiver Prozess ist. Yeah, klingt wissenschaftlich und/oder philosophisch, oder?

Nicht so gut.

Besser: Selbstreflexion macht nackig.

Die Macht der Selbstreflexion
Quelle

Viel knackiger, oder? (In “knackig” steckt das “nackig” übrigens drin, just saying!) Ähem… zurück zum Thema!

Wenn du dich nackt vor den Spiegel stellst, gibt es keinen Schutz. Jede Makellosigkeit wird enttarnt.

Klar, du kannst dir natürlich auch die Augen zuhalten.

Bleibt nur die Frage, warum du das tun solltest.

Die Macht der Selbstreflexion

Wir können vielen Dingen entfliehen und davonlaufen. Ganz vielen Dingen. Naja, nur uns selbst nicht. Versuchen, klar. Erfolgreich sein, nein.

Keine Chance. Kein Umweg, keine Abzweigung. Spätestens dann, wenn wir mal alleine sind, müssen wir uns mit uns selbst beschäftigen. Alkohol kann beim Weglaufen helfen, viele andere Dinge auch.

Doch so eine Dauerlösung ist das nie.

Bleibt also nur der Spiegel. Nackt.

Was sehe ich dort, wenn ich hineinblicke? Einen Mann mittleren Alters mit einem recht jungen Kopf. Naja, und Bart. Hehe.

Aber es geht ja nicht ums Äußerliche. Da reichen ja ein paar Cremes, der Gang zum Friseur oder notfalls dem Chirurgen. Da kann geholfen werden, wenn das Kleingeld und der Einsatz stimmt.

Es geht um das Innere, die große Black Box unseres Lebens.

Was sehe ich dort?

Einen Möchtegern-Introvertierten

Ein Möchtegern-Genie

*Captain Unsicherheit* – Den postmodernen Superheld!

Und dazu auch noch viel Bequemlichkeit – und Angst.

Ja, klingt negativ. Ist es aber nicht. Negativ und positiv gehören einfach eng zusammen und liegen meist auch im Auge des jeweiligen Betrachters.

Beispiele? Na klar, wer mag denn bitte keine Beispiele?

Von der anderen Seite betrachtet, sehe ich:

  • Einen aufmerksamen Gesprächspartner, der andere Menschen verstehen und sich ihren Problemen und Sorgen anpassen kann
  • Einen Ruhepol, der es vermeiden kann Öl ins Feuer zu gießen
  • Jemanden, der clever genug ist seine eigenen Schwächen anzuerkennen und sie mit Humor nehmen kann
  • Jemanden, der gut mit anderen Menschen umgehen und kommunizieren kann
  • Und noch vieles mehr! Rücksicht, Einsicht, Leidenschaft, Zärtlichkeit und Co.

Auch das bin ich, wenn ich in den Spiegel schaue. Da sind wir auch wieder bei den zwei Seiten der Medaille. Nichts ist nur schlecht und böse, aber auch nichts nur gut und süß.

Kritik am sinnlosen Nachdenken…

… gibt es genug. Muss ich hier nicht ausbreiten. Kennt jeder, hat jeder auch schon mal in den Mund genommen.

Bringt ja eh nix.

Ich hab da eine andere Meinung.

Ich weiß, dass ich mich bereits durch eine Erkenntnis verändere. Ach, noch nicht mal das! Nur dadurch, dass ich aufmerksam bin, schaue, was in mir los ist (und das eventuell sogar aufschreibe: Großer Tipp!), nur dadurch verändert sich bereits etwas. Ja, auch dann, wenn ich es nicht direkt durch eine heilige Erleuchtung bemerke.

Handlung ist schön und gut. Und auch sinnvoll. Aber Nachdenken genauso. Ich finde beide sollten eine innige Beziehung führen. Täte uns allen gut.

Mir auf jeden Fall.

Mehr Informationen gefällig, die du nicht hier bei mir findest? Hier entlang. Hier gibt es auch so einiges zu entdecken.

Published inselbstbewusster werden

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