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„Hast Du nach innen das Mögliche getan, gestaltet sich das Äußere von selbst.“

~ Der Großmeister Johann Wolfgang von Goethe mit dem wahrscheinlich besten Tipp zur Selbstfindung.

Selbstfindung: Die kleinste Anleitung der Welt

Schriftsteller werden

Geeignet für alle, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

1. Meditieren: Setz dich einmal pro Tag hin und meditiere – schon 5 Minuten reichen.

2. Morgenseiten schreiben: Setz dich jeden Morgen hin und schreibe 3 Papierseiten voll oder 10 Minuten lang. Wichtig: Schreib einfach auf, was dir durch den Kopf geht, egal, wie doof es klingt. Das soll niemand lesen.

3. Die Warum-Fragen beantworten: Frage dich täglich, warum du tust, was du tust. Die Methode ist besonders effektiv, wenn du deine Ergebnisse aufschreibst.

4. Lesen. Jeden Tag. Am besten fiktionale Geschichten. Auf diese Weise lernst du, wie Menschen ticken, was sie antreibt und motiviert.

Mithilfe dieser 4 Methoden, findest du garantiert heraus, was du wirklich willst. Der Trick: Anfangen, geduldig bleiben und nicht aufhören.

Und wenn dir diese Mini-Anleitung nicht reicht, lies meinen Blog. Hier findest du viele nützliche Ideen und Anregungen, um dir selbst auf die Spur zu kommen.

Wofür bist du dankbar? (Frage 39)

Du hast so lange Erfolg, bis du etwas dazulernen musst.

~

Mystoriker

dankbar
Quelle

*Trommelwirbel*

Frage 39: Wofür bist du dankbar?

Ich weiß, wofür ich dankbar sein sollte.

Eigentlich alles.

Mein Leben, was schon mindestens zweimal am seidenen Faden gehangen hat.

Meine Familie und meine Freunde, klar.

Aber auch, dass ich ein Dach über dem Kopf habe.

Mir Gedanken machen kann, was ich mit meinem Leben anfangen möchte. Ein großer Teil der aktuellen Weltbevölkerung kann das nämlich nicht.

Aber auch, dass ich genug zu Essen habe, dass ich sogar nicht aufzuessen brauche, wenn ich das nicht möchte.

Meine Bücher, meine Geschichten, die ich lesen konnte.

Aber auch die Freude, die ich erleben durfte. Vom Fußballplatz über Frankreich bis nach Mallorca.

Ja, für das alles sollte ich dankbar sein.

Und ich versuche es auch.

Aber es ist leider im Alltag nicht so einfach.

Und dabei ist das erst der einfache Teil.

Es ist so unfassbar viel schwieriger meine Fehler, Macken und Rückschläge zu akzeptieren und Ihnen dankbar zu sein.

Und nein, ich bin noch nicht verrückt geworden. (Hoffe ich zumindest).

Eigentlich sind diese ganzen negativen Dinge und Geschehnisse unfassbar wertvoll. Einfach, weil ich daraus sehr viel lernen kann. Über mich, aber auch andere Menschen. Wahrscheinlich erkenne ich nur dadurch, was wirklich wichtig ist und was nicht.

Ich glaube, ich habe dadurch die Chance mich zu entwickeln. Wie ich hier bereits angedeutet habe.

Entwicklung wäre natürlich deutlich einfacher, wenn ich nicht so bequem wäre auf der Suche nach meiner Wohlfühloase.

Im Prinzip bin ich auf der Suche nach Stagnation. Dem perfekten Leben. Schöne Wohnung, eine Partnerin an der Seite und happy ever after. Und so weiter.

Yeah, dass funktioniert nur leider nicht so, und wenn, dann nur für einen begrenzten Zeitraum.

Niederlagen gehören nun mal nicht nur zum Leben dazu, sondern zeigen mir auch den Weg zum Erfolg, nur eben, wo es nicht lang geht.

Sackgassen sind dazu da, um umzudrehen. Und nicht, um sitzen zu bleiben.

Das sind die Grundlagen der Navigation, also der Kunst sein Ziel zu erreichen.

Nächste Denksportaufgabe für mich: Erkennen, dass Dankbarkeit keine Ziele produziert.

Published inDich selbst reflektieren in 85 Fragen

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