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Hier wird SELBSTFINDUNG groß geschrieben …

Geeignet für alle, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

Wo hat dich Angst gebremst, das Richtige zu tun? (Frage 26)

Angst.

Heutzutage gefühlt ein Modewort. Wir kleiden uns in Ängste. Arbeitsplatzverlust und Platzangst (Flüchlinge und Co.) sollen an dieser Stelle als Platzhalter dienen und für dreimal „Platz“ in einem Satz „Platz“ machen. Viermal.

Für Angst gibt es immer genug Platz. Und das wird wohl auch immer so bleiben.

Wir verstehen einfach zu selten, warum Angst wirklich da ist. Und wofür Ängste vielleicht sogar gut sein können.

Wo hat dich Angst gebremst
Quelle

Das Bild ist zum Beispiel richtig GUT! Und das, obwohl Angst darin eine Hauptrolle spielt. Die Angst auf der einen Seite und eine Art Jedi mit Bart auf der anderen gegenüber.

Nur so kann und sollte man seinen Ängsten entgegentreten!

Mit einem Bart.

Doch darum soll es heute (mal) nicht gehen. Nicht nur.

*Trommelwirbel*

Frage 26: Wo hat dich Angst gebremst, das Richtige zu tun?

So viel sei verraten: Mehr als einmal.

Aber dennoch lassen sich alle Angstbremsgründe in einem Wort zusammenfassen:

Schüchternheit. Die Schüchternheit, die meine Angst vor Zurückweisung verdeckt. Und genau die Schüchternheit, die du vielleicht auch kennst. Ja, sie ist hartnäckig, denn dahinter stecken fiese Gedanken:

Wenn ich mich nicht raus traue, kann mir ja nichts passieren! Wie soll ich abgelehnt werden, wenn ich niemandem die Chance dazu gebe?

Leider sind genau diese Gedanken zu kurz gedacht. Wenn ich nämlich drinnen bleibe und mich nicht heraustraue (was leider immer noch zu oft geschieht, wider besseren Wissens), wächst meine Angst. Und je mehr Angst ich verspüre, desto öfter bleibe ich drinnen. Mein Selbstvertrauen schwindet, je größer die Angst wird. Ein Teufelskreis.

Ich kann mich natürlich auch selbst entwerten, um so einer Zurückweisung zu entgehen. Wenn ich mich selbst schon als Loser oder Versager tituliere, dann tut es vermeintlich niemand anderes mehr.

Das Problem ist leider, dass diese Strategie tatsächlich funktioniert. Je öfter ich mich niedermache, desto weniger tun es andere Menschen.

Leider verliere ich dadurch etwas, was sich nicht ersetzen lässt, auch nicht durch nette Worte meiner Mitmenschen: Mut und Vertrauen in die eigene Person.

Doch genau da steckt eine kostbare Perle der Wahrheit! Dafür sind meine Ängste da! Dafür siund sie gut! Sie zeigen mir den Weg zu Mut und Selbstvertrauen.

Immer dann, wenn ich mich meinen Ängsten stelle und meiner Schüchternheit konfrontiere. Genau da wohnt er, dieser ominöse Mut, den wir oft suchen.

Nächstes Mal werde ich meine Chance nutzen und mich meiner Angst stellen und ein bisschen mutiger werden.

Egal, ob bei Frauen oder bei der Berufswahl.

Und du? Wo hat dich Angst gebremst?

Published inIn 85 Fragen zu dir selbst

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