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Hier wird SELBSTFINDUNG groß geschrieben …

Geeignet für alle, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

Du hast nur noch 1 Jahr zu leben. Was nun? (Frage 82)

Da ist es!

Das größte Geschenk – EVER!

Hier ist es:

Du weißt jetzt, wie viel Zeit dir noch bleibt:

Du hast noch 1 Jahr zu leben.

Was nun?

Keine Chance auf Verhandeln.

Bis hierhin hast du es geschafft.

Doch jetzt ändert sich alles!

noch 1 Jahr zu leben
Dieterich01 / Pixabay

*Trommelwirbel*

Frage: Du hast nur noch 1 Jahr zu leben. Was nun? (Frage 82)

Für viele klingt diese Frage gruselig, schrecklich – nichts, womit man sich gerne beschäftigen möchte.

Verständlich. Der Tod ist auf gewisse Weise das Ende (oder der Anfang, je nachdem, wie man es betrachten möchte). Aber sowohl Anfang als auch Ende sind bedrohlich. Was kommt danach? Für mich und meine Liebsten? Viele Fragen und noch mehr Unklarheit.

Doch tatsächlich bietet diese Frage nach dem einen Jahr auch etwas verdammt Positives: Freiheit – und ja: Klarheit.

Was ist dir wirklich wichtig? (Und was eben einfach nicht?)

Keine andere Frage bietet dir so ungeschminkt die Möglichkeit darüber nachzudenken, was dir JETZT wirklich wichtig im Leben ist. Die Chance zu erkennen, was du tun kannst, um dein Leben in eine Richtung zu lenken, die DIR etwas bedeutet – und nicht deiner Umwelt.

Denn du möchtest nicht zu den Menschen gehören, die am Ende ihres Lebens angekommen sind und bitterlich bereuen müssen, dass sie eben NICHT ihrem Weg gefolgt sind, sondern sich haben ablenken lassen, von dem, was für sie wirklich zählt.

Es ist DIE eine Chance das Leben so zu leben, wie du es dir sehnlichst wünschst. Eben BEVOR es zu spät dafür ist.

Das Geschenk ist Zeit – 1 ganzes Jahr.

Also:

Was würde ich tun, wenn ich nur noch 1 Jahr zu leben hätte?

Zwischen dem ersten Entwurf dieses Posts und der endgültigen Veröffentlichung liegen mehr als ein paar Monate. In der ersten Version stand noch folgender Satz:

„Ich würde alle die Dinge sagen, die ich aktuell nicht sagen kann oder will (weil sie eventuell unschöne Konsequenzen haben mit denen ich mich nicht auseinandersetzen möchte).“

Tatsächlich ist dieser Punkt nun nicht mehr aktuell. Es hat keinen Reiz mehr für mich. Vielleicht liegt es daran, dass ich inzwischen einfach viel mehr das sage, was ich eigentlich sagen möchte und nicht mehr so das Gefühl habe mich zurückhalten zu müssen? Vielleicht bin ich einfach im Laufe dieser Monate ausgeglichener geworden? So richtig weiß ich es nicht.

Was ich weiß, ist: Es hat sich etwas verändert.

Was habe ich damals in der Erstversion des Artikels noch festgehalten?

„Ich würde wohl nicht auf Reisen gehen. Denn mir ist es wichtiger eine tiefe Verbindung zu Menschen (oder Orten) zu haben als eine flüchtige, oberflächliche Bekanntschaft zu machen.“

Dabei bleibe ich. Grundsätzlich.

Vielleicht würde ich aber tatsächlich einmal Japan besuchen.

Japan ist für mich einfach etwas Besonderes. Ein Land, das eine ganz andere Kultur als wir hier in Deutschland und „Neu-Amerika“ („hollywood- und burgerisiert“) kennen. Besonders durch die vielen tollen Geschichten aus Manga und Animes wurde die Faszination für dieses Land und diese Kultur wach geküsst. Ich glaube, dass würde ich wirklich gerne einmal „live“ sehen wollen …

Ich bin kein Small-Talk-Fan. Was ich mag sind eher tiefgründige Gespräche, über „Gott und die Welt“, wie man so schön sagt.

Davon würde ich gerne mehr führen! Und zwar mit den Menschen, die mir was bedeuten.

Und viel spielen. Kaum etwas bringt mich so in den Moment (und lässt die Zukunft vergessen), wie das Spielen – fast egal, was. Besonders aber natürlich Fußball, Risiko oder „Elfer raus“, um zumindest ein paar Beispiele zu nennen.

Ich würde wohl auch nicht mehr arbeiten gehen. Denn Arbeiten ist etwas, dass ich für meine Zukunft tue. Damit ich mir morgen ein Brötchen, in fünf Monaten ein paar Tage Urlaub oder in X Jahren die Rente leisten kann. Doch diese Dinge sind dann alle nicht mehr wichtig.

Die Zukunft ist fast weg und arg begrenzt, wenn wir nur noch ein Jahr zu leben haben. Dann geht es darum die Gegenwart zu genießen und im Moment zu leben. Etwas, was mir immer schwer gefallen ist.

Wer, wie ich, generell viele Ängste hat, lebt auch immer irgendwie in der Zukunft und stellt sich vor, was alles passieren KÖNNTE. Dadurch verschwimmt der aktuelle Moment immer wieder im Dickicht des Grübelns. Doch das ist der große Vorteil, wenn klar ist, dass die Lebenszeit sehr stark begrenzt ist: Es gibt (fast) keine Ängste oder Sorgen mehr.

Alles ist irgendwie „klar“.

Und es wird deutlich, was eigentlich alles unwichtig ist: Status, Geld oder das eigene Ego. Alles eigentlich nur Mittel zum Zweck.

Welcher Wunsch bliebe über?

Neben dem Wunsch viel Zeit mit meinen liebsten Menschen zu verbringen, nur einer: Ich würde glaube ich alles tun, um mein(e) Kind(er) kennenzulernen. Und sei es eben auch nur kurz …

Nun.

Wie sieht es bei dir aus?

Du hast nur noch 1 Jahr zu leben. Nicht mehr.

Was tust du?

Published inIn 85 Fragen zu dir selbst

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