Zum Inhalt

Hier wird SELBSTFINDUNG groß geschrieben …

Geeignet für alle, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

Mystoriker Posts

ENFP? (Teil 1): Warum du nicht introvertiert bist

Falls du dich gerade fragst, warum du diesen Artikel überhaupt lesen solltest:

Es geht darum, was introvertiert sein tatsächlich bedeutet. Mit 99 % Wahrscheinlichkeit glaubst du (noch) was falsches.

Besonders, wenn du ein ENFP sein solltest (wie ich).

Die Wahrscheinlichkeit, dass du es bist, ist hoch, wenn du das hier lesen solltest (siehe Titel und so). Denn Google hat deinen Weg geleitet, oder?

Falls du nicht über Google (oder Social Media) kommst, bist du meine Freundin (Hi, mein Schatz! Liebe dich!) und tatsächlich introvertiert.  In diesem Fall interessierst du dich vielleicht dafür, warum du introvertiert bist und was das bedeutet?

Wäre auf jeden Fall cool. Hehe.

Aber genug des wortreichen Vorworts!

Dein Feind, dein Meister: Was verrät dein Hass-Charakter über dich?

Je länger ich mich selbst (und andere) beobachte, desto schmerzhafter wird mir bewusst, wie viel Weisheit in diesen Worten steckt:

“Everything that irritates us about others can lead us to an understanding of ourselves.”

Carl Gustav Jung meint damit, dass wir am meisten über uns lernen, wenn wir beobachten, was wir bei anderen Menschen ablehnen.

Die Theorie dahinter: Was wir in der Realität um uns herum nicht mögen, ist im Grunde das, was wir bei uns selbst verdrängen und nicht wahrhaben wollen.

Wir machen uns also das Leben schwer, weil wir Teile von uns nicht liebhaben bzw. nicht sehen wollen.

PublicDomainPictures / Pixabay

Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen den Dingen, die uns gleichgültig sind oder die wir nicht sonderlich wertschätzen und den Dingen, die uns so ärgern und nerven, dass wir emotional werden (was meist unschön endet).

Der Hass-SV als Beispiel

Wie zum Beispiel beim HSV und dem (aus meiner Sicht) hochgradig verdienten Abstieg. Das war mir alles andere als egal.

Warum? Weil ich es nicht ertragen kann, wenn ein Verein so planlos agiert und sich auf sein Glück verlässt – was dann auch noch funktioniert – über Jahre! Aber das Schlimmste: Man macht DANN trotzdem genauso planlos weiter und lernt: Nichts! Furchtbar.

Was lerne ich daraus nun über mich?

Das erfährst du, wenn du diesen Beitrag bis zum Ende liest! Hehe.

Doch es wird sich lohnen, denn vermutlich hast du auch schon mal eine Serie geschaut. Ziemlich wahrscheinlich in einer Welt, in der es Netflix fast schon zu einem Verb geschafft hat.

Da ich selbst ebenfalls ein Liebhaber von Serien bin, habe ich mir mal die Frage gestellt, ob ich daraus nicht ebenfalls etwas lernen kann.

Aus diesem Grund habe ich eine lange Liste mit Charakteren zusammengestellt, die ich überhaupt nicht leiden kann/konnte, um dadurch dem Negativbild meines Unbewussten etwas auf die Spur zu kommen …

… für dich ist aber sicherlich viel interessanter, ob du nachvollziehen kannst, wer jeweils mein persönlicher Hass-Charakter geworden ist, oder?

Also schnell weiterlesen!

Guide: Wie du dich selbst kennen lernen kannst (plus Frage 85)

Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst?

Natürlich die Schlechte!

Also:

Ich hab noch nie soooooooo lange an einem Beitrag gesessen! Zwischendurch war es echt verdammt ermüdend!

Nervig.

Ätzend.

Und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangwierig!

selbst kennen lernen
myrfa / Pixabay

Die gute Nachricht ist hingegen: Eben durch diese lange Arbeit wurde mir bewusst, wie viel ich eigentlich schon geschrieben habe und wie episch meine Challenge tatsächlich war.

85 Fragen und 85 Antworten!

Damit kann ich nen Buch füllen!

Hmmmm … damit kann ich ein Buch füllen … (Notiz an den Zukunftsmystoriker!)

Eine weitere gute Nachricht: Diese Arbeit lohnt sich, denn man lernt sich selbst dadurch kennen. Unweigerlich. Man liest nicht nur einfach die Fragen, sondern man bezieht Stellung, muss Antworten finden. Auch unbequeme.

Ich glaube nicht, dass es einen besseren Weg gibt, sich selbst kennenzulernen.

Aber lies selbst …

*Trommelwirbel*

Der Menschheit eine Idee vermitteln: Welches wäre DEINE? (Frage 84)

Stell dir vor, du bist ein Zauberer (wuhu!).

Also jetzt nicht so Harry Potter Style (mit Holzstäben rumfuchteln und so), sondern …

… anders.

Zauberei gepaart mit Größenwahn – und folgender Idee:

Wenn du auf magische Art und Weise der Menschheit nur eine einzige Idee vermitteln könntest … welche wäre das?

Meine erste Idee ist einfach:

idee vermitteln
mohamed_hassan / Pixabay

Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte LERNT aus euren Fehlern!

Nein, nicht ganz.

Besser: Versucht es wenigstens!

Jedes „so haben wir es schon immer gemacht“ (oder ähnliche Argumentationen) lösen akuten Brechreiz inklusive einem Wutanfall bei mir aus.

Warum?

Was ist verdammt nochmal so schlimm daran etwas zu ändern? Zumindest zu prüfen, ob es sinnvoll ist etwas zu verbessern?!

Zumindest, wenn klar ist, dass sich ein Problem nicht mit den bereits versuchten Aktionen lösen lässt!

Ja, es regt mich tierisch auf, wenn sich Menschen verbohrt und krampfhaft an die Vergangenheit oder an sinnfreie Vorschriften klammern (ja, Bürokratie, du bist gemeint!).

Ätzend! Aber: Das ist dennoch nicht MEINE Idee, die ich gerne vermitteln möchte.

Warum?

Es gibt unterschiedliche Typen von Menschen, die die Welt ganz verschieden wahrnehmen. Die einen streben eben (Reim!) nach Veränderungen (was nicht immer zum besten sein muss!), während Andere Halt in ihren eigenen Erfahrungen suchen.

Beides hat seine Berechtigung (auch wenn das eine mich immer wieder in den Wahnsinn treiben kann!), denn:

Auch aus der eigenen Erfahrung kann man natürlich lernen.

Nachdem wir DAS nun geklärt haben, kommen wir zu meiner Antwort auf die Frage, welche Idee ich vermitteln möchte …

*Trommelwirbel*

Grundeinkommen: Was würdest du tun, wenn du Geld genug hättest? (Frage 83)

Ich bin ein klarer Befürworter vom Grundeinkommen.

Und nein, nicht, weil ich faul bin. (Ähem … zumindest nicht so richtig.)

Wäre ich faul, würde ich diesen Blog-Artikel nicht schreiben. Geld bekomme ich jedenfalls nicht dafür. Auch für meine 7 Jahre als ehrenamtlicher Jugendfußball-Trainer nicht.

Beides ist „Arbeit“.

Das ein Großteil meiner freien Zeit für Lesen, Recherchieren (und Schreiben) draufgeht, zählt wohl ebenso als Arbeit. Schließlich werden viele Menschen (wie ich) für diese Tätigkeiten bei unseren Jobs als Texter, Redakteure oder Content-Manager (und Co.) genau dafür bezahlt.

Arbeit ist also nicht nur das, wofür wir Geld bekommen. Arbeit ist Betätigung.

Hören wir auf uns zu betätigen, nur weil wir Geld bekommen?

Grundeinkommen
Alexsander-777 / Pixabay

Wohl eher nicht.

Ich glaube aber, dass genau dieser Gedanke bei vielen Menschen im Kopf sein Unwesen treibt.

Wer ein Grundeinkommen bekommt, ist/wird faul.

Niemand würde mehr arbeiten. Auch nicht die, die ihre Arbeit lieben.

Bla bla Bullshit.

Sorry. Aber das ist einfach unlogisch und völlig unbegründet.

Sollte es jemals ein Grundeinkommen geben, so würde es trotzdem noch immer Jobs geben, die MEHR Geld ermöglichen. Und genau das ist es ja, weshalb heutzutage auch ohne Grundeinkommen arbeiten gegangen wird: Denn so haben wir MEHR Geld zum Leben!

Mit einem Grundeinkommen könnte dann sogar MEHR Geld ausgegeben werden. Was MEHR Umsatz bringt, MEHR Jobs, MEHR Steuereinnahmen (für den Staat) und damit am Ende auch bessere Bedingungen an Schulen, Universitäten und Krankenhäusern.

Aber das Wichtigste: Mehr gefühlte Sicherheit und dadurch weniger Hass auf Flüchtlinge. Und das Beste: Nazi-„Parteien“ würden wieder dahin zurückkehren, wo sie hingehören: In die Vergangenheit und nicht in den Bundestag!

Ein Grundeinkommen zerstört nicht den Antrieb der Menschen nach Betätigung. Ob es nun wie bei mir das Bloggen oder das Trainieren von Jugendlichen ist: Jeder möchte irgendetwas tun und erleben, denn Betätigung ist wichtig. Sie kann Sinn stiften und Träume erfüllen.

Das Grundeinkommen wäre ein Geschenk, damit mehr Menschen die Chance haben sich diese eine Frage zu stellen:

Was würdest du tun, wenn du dir um Geld keine Sorgen machen müsstest?

Was meine Wenigkeit betrifft …

*Trommelwirbel*

Etwas Neues ausprobieren: Wann hast du es das letzte Mal getan? (Frage 81)

Der Ratschlag, der wohl am meisten unerprobt verklingt?

Richtig: Einfach mal etwas Neues ausprobieren!

Hast du vermutlich auch schon gehört und dich entschieden dagegen gewehrt (oder gekonnt auf „ignorieren“ geschaltet).

Ist ja auch richtig so!

Sagt das liebe Gewohnheitstier in uns (das meist wie nen wenig schmeichelhafter Schweinehund aussieht).

Gefährlich und so.

Anstrengend.

Bringt doch eh nix.

Dabei kann das Neue zum Beispiel auch so aussehen:

neues ausprobieren
Free-Photos / Pixabay

Ein bisschen fantastisch, oder?

Muss ja nicht zwingend was Schlechtes sein.

Na, hast du dich selbst schon bei der Frage ertappt  wann DU das letzte Mal etwas wirklich Neues ausprobiert hast?

Ich habe mir diese Frage auf jeden Fall stellen dürfen (Challenge und so). Und so viel sei verraten:

Die Antwort hat mich tatsächlich ein wenig selbst überrascht.

*Trommelwirbel*

Warum Löw bei der WM 2018 gescheitert ist und was du daraus lernen kannst (Frage 80)

WM 2018! Fußball ohne Ende, (fast) jeden Tag!

Aber Deutschland ist (schon) raus.

Egal. Schließlich können wir nun alle schimpfen!

Richtig?

Nö.

Aber was hat das mit Joachim Löw, der deutschen Nationalmannschaft UND meiner Challenge zu tun?

geralt / Pixabay

*Trommelwirbel*

Warum bist du so zurückhaltend? (Frage 79)

Die Welt ist einfach, wenn wir von anderen zurückgehalten werden.

Uns fehlt das Geld, die Unterstützung, der Boss ist doof, der Partner schuld oder: Alle Menschen sind einfach nur egoistisch!

Richtig?

Jau! Fertig, ab aufs Sofa und Fernseher an!

Ganz einfach.

Für mich ist das jedoch etwas schwieriger, denn ich weiß, dass das so nicht funktioniert. Ich bin zurückhaltend.

Nicht alles ist die Schuld der Anderen und ich bin nicht bloß ein unschuldiges Opfer meiner Umstände.

Ich trage die Verantwortung für mein Glück.

Das hast du schon mal gehört, oder?

Doch was ist, wenn du tatsächlich derjenige bist, der dich zurückhält?

So wie ich.

zurückhaltend
ebprodigy / Pixabay

*Trommelwirbel*