Zum Inhalt

Hier wird SELBSTFINDUNG groß geschrieben …

Geeignet für alle, die mehr als einen Spiegel brauchen, um sich selbst zu finden.

Mystoriker Posts

Warum Game of Thrones (und das „neue“ Star Wars) gefloppt sind …

„Flop“ ist ein hartes Wort. Ich weiß. Besonders, wenn ein solcher „Flop“ ungeheure Einnahmen in die Kassen spült. Wie das Finale von Game of Thrones oder der letzte Star Wars Film aus der neuesten Trilogie.

Dennoch: Beide haben viele Fans enttäuscht.

Der arme Jon … doch tatsächlich fühlen sich viele Fangs genau so: enttäuscht! (pixabay)

Wieso?

Das Ende des ENFP

Jeder Anfang benötigt ein Ende. Hey, sogar die Wurst hat beides (auch wenn nicht immer klar ist, was jetzt was ist!).

So ist es auch mit der Persönlichkeit.

ENFP

Wer die letzten Artikel aufmerksam gelesen hat (hier und hier sind sie zu finden, ähem), kennt den „Anfang“ bereits.

Das E.

Das „E“ steht für „extrovertiert“ (= Aufmerksamkeit ist (in erster Linie!) nach außen gerichtet und nicht nach innen).

Jetzt kommt das Rätsel!

Bist du (auch) ein ENFP?

Ich kann dir verraten: Die eigene Persönlichkeit zu erforschen ist hart.

Ganz besonders, wenn du auch ein ENFP bist.

Ich habe mich jahrelang durch das world wide web gequält auf der Suche nach einer klaren Antwort auf meine Frage: Wer bin ich (wirklich)?

enfp
ElisaRiva / Pixabay

(Die rechte Gehirnhälfte gehört einem ENFP! Die linke vermutlich … einem INT-Irgendwas … ja, mein Schatz, du könntest gemeint sein! Tihihi)

Ich war ein INFJ oder ein INTP, meist jedoch ein INFP.  Die ersten beiden Buchstaben (IN) waren quasi gesetzt.

Sie standen im Prinzip fürs introvertiert sein (siehe hier) und meine eher unpraktische Seite (mehr dazu in den kommenden Artikeln). Damit hab ich mich identifiziert, weil ich meine Umwelt als „extrovertiert“ und eher praktisch wahrgenommen habe – und das meine Differenzen mit der Welt um mich herum erklärt hat.

Wie ich gelernt habe, ist das aber quasi normal – für einen ENFP!

Die Ironie: Dass ich mich so sehr auf die Beobachtung meiner Umwelt ausgerichtet habe, um mich als „IN“ zu bestimmen, macht mich tatsächlich zu einem E (den NFP-Teil erkläre ich, wie gesagt, in den kommenden Artikeln noch genauer). Wer den letzten Beitrag gelesen hat, weiß: E steht für extrovertiert und das bedeutet, dass man immer zuerst nach „außen“ guckt. Auf andere Personen, die Welt um einen herum, in Bücher, das Internet oder auch sein Haustier. Hauptsache: Außerhalb von einem selbst!

Das zu verstehen, ist schwierig, aber essentiell. Der erste und wichtigste Baustein. Warum? Weil er SO OFT im Internet falsch definiert wird!

Wenn du schon mal von dem MBTI-System und den anderen 15 Persönlichkeiten gehört hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du falsche Vorstellungen davon hast, was einen ENFP ausmacht.

Das liegt ganz einfach daran, dass jeder Mensch nur einen einzigen Persönlichkeitstyp besitzt und wenn dieser Mensch über die anderen 15 Typen schreibt … nun ja, er kann die Typen ja nur von außen sehen und nicht wirklich, wie es drinnen ausschaut. Schreibt er über einen der anderen 15, dann kann er nur schwer nachempfinden, wie die Innenwelt aussieht. So kommen wir schnell zu unseren Vorurteilen, die sich so hartnäckig halten.

Der ENFP als Partytier!

kein enfp
dootdorin / Pixabay

Einfach nö.

Natürlich können ENFPs auch Party machen. Aber das kann auch jeder andere Persönlichkeitstyp.

Und besonders gerne?

Wer weiß.

Ist auf jeden Fall nichts, was einen ENFP auszeichnet.

Doch woher kommt dieses Vorurteil?

Durch das E im ENFP. Für viele Menschen bedeutet „extrovertiert“ heutzutage: Party und Co.! Möglichst immer Action und Rambazamba, nicht alleine sein können usw.

Naja, oder: Woher man seine Energie bekommt. Durch andere Menschen (extrovertiert) oder durch Zeit alleine (z.B. Bücher lesen). Letzteres nennt man dann „Introversion“. Leute, die nicht gerne unter anderen Leuten sind, werden dann introvertiert genannt. Kennt jeder.

Ist aber halt nun mal falsch. Beides. Party machen genauso, wie das mit der Energie und woher die kommt.

Extrovertiert: Man schaut als ersten Schritt immer außerhalb von sich selbst und vergleicht das DANN mit dem, was innen drin abläuft.

Introversion: Man schaut als ersten Schritt immer zuerst nach innen, auf die eigenen Gedanken, Erfahrungen, Planungen, Überlegungen und Co. und DANN nach außen auf seine Umwelt.

Meine Vergangenheit als INFP

Ich habe mich sehr lange mit den Persönlichkeitstypen beschäftigt und versucht meinen Typen zu finden.

Ich betone: SEHR, SEHR, SEHR, SEHR lange!

Bestimmt hundert Tests gemacht, mache doppelt und dreifach. Und gelesen.

Und gelesen.

Und gelesen.

Erkenntnis: Mit Tests ist eine exakte Bestimmung quasi nicht möglich. Beziehungsweise sehr schwierig.

Warum?

Ein Test ist am Ende nicht mehr als ein Spiegel. Er zeigt uns das, was wir davor halten. Maximal spiegelverkehrt natürlich, das war’s aber auch.

Glauben wir, dass wir ein INFP sind, dann geben wir die Antworten an, die dazu führen, dass der Test ausspuckt, dass wir ein INFP sind. Sich selbst erfüllende Prophezeiung und so.

Glauben wir, dass wir kein ENFP sind, weil wir kein Partytier sind, das dauernd Rambazamba braucht, dann werden wir auch nicht als ENFP getestet.

Und wir bleiben ein INFP in unseren Gedanken.

Einfach, weil wir falsche Definitionen haben.

Das muss allerdings nicht so bleiben.

… Fortsetzung folgt …

(Muhrhrhrhr!)

P.S.:

Wer schon jetzt sehr neugierig ist und die nächsten Beitrage nicht abwarten (und ein bisschen Englisch) kann, der sei auf diesen heiligen Link verwiesen.

Dort wird erklärt, wie ein ENFP wirklich tickt.

Für alle anderen: Bis zum nächsten Artikel!

ENFP? (Teil 1): Warum du nicht introvertiert bist

Falls du dich gerade fragst, warum du diesen Artikel überhaupt lesen solltest:

Es geht darum, was introvertiert sein tatsächlich bedeutet. Mit 99 % Wahrscheinlichkeit glaubst du (noch) was falsches.

Besonders, wenn du ein ENFP sein solltest (wie ich).

Die Wahrscheinlichkeit, dass du es bist, ist hoch, wenn du das hier lesen solltest (siehe Titel und so). Denn Google hat deinen Weg geleitet, oder?

Falls du nicht über Google (oder Social Media) kommst, bist du meine Freundin (Hi, mein Schatz! Liebe dich!) und tatsächlich introvertiert.  In diesem Fall interessierst du dich vielleicht dafür, warum du introvertiert bist und was das bedeutet?

Wäre auf jeden Fall cool. Hehe.

Aber genug des wortreichen Vorworts!

Dein Feind, dein Meister: Was verrät dein Hass-Charakter über dich?

Je länger ich mich selbst (und andere) beobachte, desto schmerzhafter wird mir bewusst, wie viel Weisheit in diesen Worten steckt:

“Everything that irritates us about others can lead us to an understanding of ourselves.”

Carl Gustav Jung meint damit, dass wir am meisten über uns lernen, wenn wir beobachten, was wir bei anderen Menschen ablehnen.

Die Theorie dahinter: Was wir in der Realität um uns herum nicht mögen, ist im Grunde das, was wir bei uns selbst verdrängen und nicht wahrhaben wollen.

Wir machen uns also das Leben schwer, weil wir Teile von uns nicht liebhaben bzw. nicht sehen wollen.

PublicDomainPictures / Pixabay

Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen den Dingen, die uns gleichgültig sind oder die wir nicht sonderlich wertschätzen und den Dingen, die uns so ärgern und nerven, dass wir emotional werden (was meist unschön endet).

Der Hass-SV als Beispiel

Wie zum Beispiel beim HSV und dem (aus meiner Sicht) hochgradig verdienten Abstieg. Das war mir alles andere als egal.

Warum? Weil ich es nicht ertragen kann, wenn ein Verein so planlos agiert und sich auf sein Glück verlässt – was dann auch noch funktioniert – über Jahre! Aber das Schlimmste: Man macht DANN trotzdem genauso planlos weiter und lernt: Nichts! Furchtbar.

Was lerne ich daraus nun über mich?

Das erfährst du, wenn du diesen Beitrag bis zum Ende liest! Hehe.

Doch es wird sich lohnen, denn vermutlich hast du auch schon mal eine Serie geschaut. Ziemlich wahrscheinlich in einer Welt, in der es Netflix fast schon zu einem Verb geschafft hat.

Da ich selbst ebenfalls ein Liebhaber von Serien bin, habe ich mir mal die Frage gestellt, ob ich daraus nicht ebenfalls etwas lernen kann.

Aus diesem Grund habe ich eine lange Liste mit Charakteren zusammengestellt, die ich überhaupt nicht leiden kann/konnte, um dadurch dem Negativbild meines Unbewussten etwas auf die Spur zu kommen …

… für dich ist aber sicherlich viel interessanter, ob du nachvollziehen kannst, wer jeweils mein persönlicher Hass-Charakter geworden ist, oder?

Also schnell weiterlesen!

Guide: Wie du dich selbst kennen lernen kannst (plus Frage 85)

Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst?

Natürlich die Schlechte!

Also:

Ich hab noch nie soooooooo lange an einem Beitrag gesessen! Zwischendurch war es echt verdammt ermüdend!

Nervig.

Ätzend.

Und laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangwierig!

selbst kennen lernen
myrfa / Pixabay

Die gute Nachricht ist hingegen: Eben durch diese lange Arbeit wurde mir bewusst, wie viel ich eigentlich schon geschrieben habe und wie episch meine Challenge tatsächlich war.

85 Fragen und 85 Antworten!

Damit kann ich nen Buch füllen!

Hmmmm … damit kann ich ein Buch füllen … (Notiz an den Zukunftsmystoriker!)

Eine weitere gute Nachricht: Diese Arbeit lohnt sich, denn man lernt sich selbst dadurch kennen. Unweigerlich. Man liest nicht nur einfach die Fragen, sondern man bezieht Stellung, muss Antworten finden. Auch unbequeme.

Ich glaube nicht, dass es einen besseren Weg gibt, sich selbst kennenzulernen.

Aber lies selbst …

*Trommelwirbel*

Der Menschheit eine Idee vermitteln: Welches wäre DEINE? (Frage 84)

Stell dir vor, du bist ein Zauberer (wuhu!).

Also jetzt nicht so Harry Potter Style (mit Holzstäben rumfuchteln und so), sondern …

… anders.

Zauberei gepaart mit Größenwahn – und folgender Idee:

Wenn du auf magische Art und Weise der Menschheit nur eine einzige Idee vermitteln könntest … welche wäre das?

Meine erste Idee ist einfach:

idee vermitteln
mohamed_hassan / Pixabay

Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte LERNT aus euren Fehlern!

Nein, nicht ganz.

Besser: Versucht es wenigstens!

Jedes „so haben wir es schon immer gemacht“ (oder ähnliche Argumentationen) lösen akuten Brechreiz inklusive einem Wutanfall bei mir aus.

Warum?

Was ist verdammt nochmal so schlimm daran etwas zu ändern? Zumindest zu prüfen, ob es sinnvoll ist etwas zu verbessern?!

Zumindest, wenn klar ist, dass sich ein Problem nicht mit den bereits versuchten Aktionen lösen lässt!

Ja, es regt mich tierisch auf, wenn sich Menschen verbohrt und krampfhaft an die Vergangenheit oder an sinnfreie Vorschriften klammern (ja, Bürokratie, du bist gemeint!).

Ätzend! Aber: Das ist dennoch nicht MEINE Idee, die ich gerne vermitteln möchte.

Warum?

Es gibt unterschiedliche Typen von Menschen, die die Welt ganz verschieden wahrnehmen. Die einen streben eben (Reim!) nach Veränderungen (was nicht immer zum besten sein muss!), während Andere Halt in ihren eigenen Erfahrungen suchen.

Beides hat seine Berechtigung (auch wenn das eine mich immer wieder in den Wahnsinn treiben kann!), denn:

Auch aus der eigenen Erfahrung kann man natürlich lernen.

Nachdem wir DAS nun geklärt haben, kommen wir zu meiner Antwort auf die Frage, welche Idee ich vermitteln möchte …

*Trommelwirbel*

Grundeinkommen: Was würdest du tun, wenn du Geld genug hättest? (Frage 83)

Ich bin ein klarer Befürworter vom Grundeinkommen.

Und nein, nicht, weil ich faul bin. (Ähem … zumindest nicht so richtig.)

Wäre ich faul, würde ich diesen Blog-Artikel nicht schreiben. Geld bekomme ich jedenfalls nicht dafür. Auch für meine 7 Jahre als ehrenamtlicher Jugendfußball-Trainer nicht.

Beides ist „Arbeit“.

Das ein Großteil meiner freien Zeit für Lesen, Recherchieren (und Schreiben) draufgeht, zählt wohl ebenso als Arbeit. Schließlich werden viele Menschen (wie ich) für diese Tätigkeiten bei unseren Jobs als Texter, Redakteure oder Content-Manager (und Co.) genau dafür bezahlt.

Arbeit ist also nicht nur das, wofür wir Geld bekommen. Arbeit ist Betätigung.

Hören wir auf uns zu betätigen, nur weil wir Geld bekommen?

Grundeinkommen
Alexsander-777 / Pixabay

Wohl eher nicht.

Ich glaube aber, dass genau dieser Gedanke bei vielen Menschen im Kopf sein Unwesen treibt.

Wer ein Grundeinkommen bekommt, ist/wird faul.

Niemand würde mehr arbeiten. Auch nicht die, die ihre Arbeit lieben.

Bla bla Bullshit.

Sorry. Aber das ist einfach unlogisch und völlig unbegründet.

Sollte es jemals ein Grundeinkommen geben, so würde es trotzdem noch immer Jobs geben, die MEHR Geld ermöglichen. Und genau das ist es ja, weshalb heutzutage auch ohne Grundeinkommen arbeiten gegangen wird: Denn so haben wir MEHR Geld zum Leben!

Mit einem Grundeinkommen könnte dann sogar MEHR Geld ausgegeben werden. Was MEHR Umsatz bringt, MEHR Jobs, MEHR Steuereinnahmen (für den Staat) und damit am Ende auch bessere Bedingungen an Schulen, Universitäten und Krankenhäusern.

Aber das Wichtigste: Mehr gefühlte Sicherheit und dadurch weniger Hass auf Flüchtlinge. Und das Beste: Nazi-„Parteien“ würden wieder dahin zurückkehren, wo sie hingehören: In die Vergangenheit und nicht in den Bundestag!

Ein Grundeinkommen zerstört nicht den Antrieb der Menschen nach Betätigung. Ob es nun wie bei mir das Bloggen oder das Trainieren von Jugendlichen ist: Jeder möchte irgendetwas tun und erleben, denn Betätigung ist wichtig. Sie kann Sinn stiften und Träume erfüllen.

Das Grundeinkommen wäre ein Geschenk, damit mehr Menschen die Chance haben sich diese eine Frage zu stellen:

Was würdest du tun, wenn du dir um Geld keine Sorgen machen müsstest?

Was meine Wenigkeit betrifft …

*Trommelwirbel*